Elbinsel, 22.08.2019
Wilhelmsburger Kunstbüro und Freunde Wilhelmsburger Kunstbüro und Freunde
Die WANZE # 11 (Social Beat, Deutschland)
 
„Die WANZE“ war eine A5-formatigediewanze11 Zeitschrift bzw. ein Fanzine. Der Name ist doppelsinnig zu verstehen. Zum einen jenes Insekt meinend, das sich ungezügelt vermehrt und oft in Küchen und Speisekammern angetroffen wird, wo es jedoch eher im Verborgenen lebt.
Wanzen gelten als intelligent und anpassungsfähig. Die andere Bedeutung von Wanze ist Abhörgerät.„Die Wanze“, Untertitel
„Newsletter der Social-Beat-Bewegung“ war, mit ironischem Understatement, eine Art Zentral-Organ. Ich stieß 1995 zur „Social-Beat-Bewegung“ und nutzte die WANZE u.a., um meine Ideen und Impulse für eine freie Dichter- und Kunst-Szene zu publizieren. In der # 11, die ca. Ende 1996 erschien, wurde ein Leserbrief von mir abgedruckt, der Gedanken und Einschätzungen wiedergibt, die auch 16 Jahre später für mich noch Gültigkeit besitzen.

Weiterlesen: Die Wanze Nr.11

Elb-Insel – Zeitschrift für Kunst & Kultur

 

 

Elb-Insel-I-01 mttelDas Wilhelmsburger Kunstbüro gab von 1989 bis Sommer 1992 eineNull-Nummerund dann 5 reguläreAusgaben der Zeitschrift Elb-Insel heraus. Das Format war 22,3 x 31 cm (etwas größer als A4). Die meisten Ausgaben hatten 24 Seiten. Wir veröffentlichten Gedichte, Prosa (Erzählungen, theoretische Texte), Fotos und Collagen. Das Projekt bescherte uns sehr viel Arbeit und heftige interne Kontroversen. Unser Chef-Redakteur, ein ambitionierter Jung-Schriftsteller, schied bereits nach der ersten Ausgabe aus. Wir waren ihm nicht professionell genug.

 

 

 

Von Anfang an interessierte uns die Wilhelmsburger Geschichte, dabei besonders die Kunst- und Kultur-Szene.
 
In der Galerie liegt die Zeitschrift zum lesen aus
 

Weiterlesen: Elb-Insel Zeitschrift Nr.1

Lesungen . . .

 

Im Juni 1989 veranstalteten wirlesungen-frauenlesung kleinlesungen-dieter reichert klein die erste Kunstbüro-Lesung mit Daniel Dubbe in der Buchhandlung Lüdemann. Dubbe gehörte wie Kiev Stingl, FX Schroeder, Norbert Hinterberger, Hilka Nordhausen und Charly Wüllner zum Kreis um das Hamburger Poesie-Avantgarde-Magazin „Boa Vista“ und dessen Cliquen. In den 70-er Jahren besuchte ich Lesungen dieser Leute in der Buchhandlung WELT im Karo-Viertel. Ich wurde seinerzeit nicht in den Kreis aufgenommen – was mich nicht hinderte, einige der Autoren nach Wilhelmsburg einzuladen.

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